Finnland Helsinki mit Fahrrad

Auf zu einer neuen Erkundungstour.

Ins Land der glücklichsten Menschen 😉

Im Herzen der Stadt: Blick auf das Parlament (fin. Eduskunta) und das beindruckende Musikhaus (fin. Musiikkitalo).
Im Herzen der Stadt: Blick auf das Parlament (fin. Eduskunta) und das beindruckende Musikhaus (fin. Musiikkitalo).

Überraschung – es geht hoch in den Norden, nach Finnland!
Warum? Es hat gleich mehrere Gründe wie keine extreme Hitze wie in Mittel- und Südeuropa, sehr sicheres Reiseland, saubere Städte und Dörfer, angenehme Menschen, Euro-Land = kein kompliziertes Umrechnen einer Fremdwährung, spektakuläre Landschaften…

Außerdem ist es quasi meine „zweite Heimat“. Im Süden Finnlands habe ich insgesamt acht Jahre verbracht. Jetzt wird es Zeit das Land wieder zu besuchen.

Was mich am meisten interessiert: was hat sich in den letzten 25 Jahren verändert – und kann man hier wirklich so gut Radfahren wie behauptet wird? Eines gleich vorweg: Es hat sich viel positiv verändert!

Bei Ankunft Mitte August in Helsinki keine 35 Grad oder mehr wie vielerorts in Deutschland, sondern fast angenehme 17 (!) Grad. Eine leichte Jacke angezogen und kurz an die schwüle Hitze in Süddeutschland gedacht – dann war es sofort „sehr angenehm“. Außerdem stiegen die Temperaturen die nächsten Tage an.

Am nächsten Tag – es kann losgehen.
Zuerst die HSL-App (dazu später mehr) auf das Smart-Phone runtergeladen und online eine 3-Tagesfahrkarte in der Zone AB (Helsinki und Espoo) gekauft. Preis für Erwachsene: 21,20 Euro. Gültig für alle Busse, Bahnen und öffentliche Fährverbindungen.)

Auf dem „Kansalaistori“ (Bürgerplatz) vor der „Oodi“ (eine fantastische Bibliothek der Zukunft) treffen wir unsere Freunde aus Oulu (Stadt in Mittelfinnnland). Nach einer mehrsprachige Begrüßung auf finnisch, deutsch und schwedisch bestaunen wir Im Hintergrund das Parlament  und das beeindruckende Musikhaus.. Letzteres wurde 2011 eröffnet und ist DAS Konzerthaus der Hauptstadt. Damals betrugen die Baukosten 188 Mio. Euro.  Anschließend machten wir uns gemeinsam auf den Weg.

Unser erster Ausflug führt uns mit der Fähre auf die Festungsinsel Suomenlinna (schwedisch Sveaborg). Die Fahrten dorthin gehören zum HSL (Helsingin Seudun liikenne = wörtlich übersetzt: Helsinki Region Verkehr). Die Fahrzeit beträgt ca. 15 Minuten. Abfahrt direkt vom Kauppatori (Marktplatz).
Der Andrang war groß, wir fanden aber noch windgeschützte Sitzplätze.

Suomenlinna / Sveaborg

Festungsanlagen auf Suomenlinna / Sveaborg. Hier am Westufer
Festungsanlagen auf Suomenlinna / Sveaborg. Hier am Westufer

Diese Insel gehört zu meinen Lieblingsplätzen in Helsinki. Für mich ist es die größte Fußgängerzone der Stadt. Die Insel ist eine ehemalige Festungsanlage, entstanden im 18 Jahrhundert, als Finnland noch Teil des schwedischen Königreichs war.

Einfach erklärt; die Schweden wollten sich damals gegen das russische Zarenreich schützen, hat aber nichts geholfen. Der russisch-schwedische Krieg (1808 – 1809) endete mit einer Niederlage der Schweden. Zu Ende ging eine rund 600-jährige Periode schwedischer Herrschaft über Finnland.
Suomenlinna ist UNESCO-Welterbe und wird jährlich von ca. 900.000 Menschen besucht. Wir waren mit unseren Freunden aus Oulu (Mittelfinnland) ein kleiner Teil davon.

Der Rundgang über die beiden Inseln Iso-Mustasaari (Große-Schwarz(e) Insel und Susisaari (Wolfsinsel), den wir wählten war ca. 5 km lang. Der Blick vom Westufer auf Susisaari über die blanken Granitfelsen auf die Ostsee war beeindruckend.
Eine gemütliche Einkehr im Lieblingscafé* meiner Frau war der krönende Abschluss dieses Tages.
*den Namen verrate ich hier im Blog aber nicht.

U-Boot Vesikko (deutsch Nerz) , aktuell das einzige U-Boot des Landes. Dient heute als Museumsschiff. Besichtigung vor Ort möglich.
U-Boot Vesikko (deutsch Nerz) , aktuell das einzige U-Boot des Landes. Dient heute als Museumsschiff. Besichtigung vor Ort möglich.
Ein Fähre auf dem Weg von Helsinki nach Stockholm. Aktuell gibt es täglich zwei Direktverbindungen zweier konkurrierender Reedereien. Die Überfahrt daurt ca. 16 bis 18 Stunden.
Ein Fähre auf dem Weg von Helsinki nach Stockholm. Aktuell gibt es täglich zwei Direktverbindungen zweier konkurrierender Reedereien. Die Überfahrt daurt ca. 16 bis 18 Stunden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Rückreise wieder mit der Fähre zum Marktplatz und anschließend feines Abendessen im Stammlokal unserer Freunde. Absolut urige Atmosphäre und hervorragende finnische Küche. Welches Lokal? Auch das verrate ich hier nicht. Die Insider-Tipps samt GPS-Route der lohnenden Rundwanderung erhalten unsere Kunden, welche die angebotene Reise für diese oder die kommende Saison buchen.

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