Erfahrungen auf dem Altmühl-Radweg

Anbei eine Reisebeschreibung unseres Kunden H.Preu aus Salzburg

Eine Woche Altmühlradweg – unsere Erfahrungen

Ich möchte hier nicht die Reiseschönheiten und Besonderheiten aufzählen, das ist in jeden Reiseführer bestens dargestellt.

Es sind die Kleinigkeiten die eine Reise meiner Meinung zum Erfolg oder Misserfolg machen. Start der Radreise: von wegen „kleine Steigungen“ auf die Frankenhöhe , 13 % hier heißt es schieben oderMuskelkater.

Am Anfang geht' schon mal bergauf

Am Anfang geht' schon mal bergauf

Übrigens Muskelkater: wir sind ihn nie losgeworden, Morgens beim Start glaubt man das Ende ist
nah, aber so nach ca. 15 Min läuft das Werkel wieder (oder man ist durch die Gegend so abgelenkt, das man den Kater vergisst).

Die Altmühltalreise: von der Einteilung her (Montag bis Samstag, 6 Tage / 5 Nächte)  sehr gut, besonders der 3. Tag an dem man meistens einen kleinen Durchhänger hat,hier ist die Länge von 58 bez.. 88 Km (wenn man sich noch stark für den Ausflug fühlt) ideal.

Durchwegs gute Quartiere
Mit den Quartieren unterwegs waren wir sehr zufrieden. Besonders gut in Erinnerung blieben uns die Unterkünfte in Rothenburg (sehr hilfsbereit, gutes Essen auch preiswert z.B Schweinebraten mit Knödel u. Salat 7,60), Gunzenhausen mit einer  Super-Cocktail u.Longtrink Bar. Hr. Müller macht auch die ausgefallensten Trinkwünsche wahr und in Dietfurt, ein Gasthaus, uriger geht es nicht mehr, ehemalige Brauerei dann Bauernhof (erbaut 1650) Frühstück im alten Brauhaus, Abendessen im Gastgarten oder Weinstube oder Gaststube. Unterkunft sehr gut, (Achtung: Ab einer Körpergröße von 170 gibt es Kopfschmerzen (wenn man nicht bei den Türen aufpasst).

Leider ist das Wetter bei den letzten 2 Tagen schlecht gewesen,
starker Regen, Gewitter und Hagel. Hier sind die Grenzen der Ausrüstung sichtbar geworden.

Erfahrungen mit der Ausrüstung

Unterwegs bei Regen

Unterwegs bei Regen

Noch etwas zur Ausrüstung, wir hatten 2 Tage schlechtes Wetter, Regen, Abkühlung und Gegenwind! Unser Kotflügel hinten war zu kurz, der Dreck spritzte bis zum Helm,
sieht nicht gut aus wenn man zum aufwärmen in ein Gasthaus geht…

Die Regenabdeckung der Fahrradtaschen vorher probieren, sie sind meistens zu groß, vielleicht durch abkleben verkleinern, sonst Gefahr das die Falten in die Speichen oder Ritzel kommen. Die Lenkertasche mit Sichtfenster für die Karten usw. Sie sollte mit einem „Klicksystem“ zur Befestigung am Rad ausgerüstet sein, (leichtes
mitnehmen und schwenken zum ablesen der Karten) Anschnallsysteme sind gut für 2h Fahrt, sonst nicht. Bei unserer Regenfahrt drückte es das Wasser in das Sichtfenster, die Landkarte wurde Matsch, die schriftlichen Unterlagen (Tintendrucker) wurden unleserlich. Die Tasche selbst sollte wasserdicht sein sonst ist der Inhalt : Geld, Fahrkarten, Reiseunterlagen auch hinüber. Vielleicht gibt es wasserdichte Überzüge? (wieder ein Teil mehr zum verstauen)

Die Regenjacken: Ich weis nicht ob eine „Goretexjacke“ um 150 Euro wirklich dicht ist, wir hatten preislich günstige und es ging nass durch. Die Aussage von Mitreisenden zufolge ist alles Ansichtssache: entweder ist man Nass von außen oder vom Schweiß innen, Nass ist Nass !!

Handschuhe: ein paar zum wechseln sollte wasserdicht sein, denn die normalen Radhandschuhe saugen sich voll Wasser und die Hände kühlen extrem aus .
Regenhose und Gamaschen sind auch wichtig, wir sahen einige mit blauen u.roten Beinen (Sport soll ja gesund sein) oder wir sahen auch welche mit Ponchos, super wenn der Wind von hinten kommt, aber wie im Leben, es bläst meistens von vorne, dann viel Spaß.

Verdiente Rast

Verdiente Rast

Zusammengefasst: Wir als „Neulinge“ haben die Reise genossen, sogar der Regen (ist aufregend) immer nur Sonnenschein ist auch öde, es gibt natürlich, wenn man will, immer etwas zum kritisieren, Ein Sprichwort sagt: „Wenn ich einen Hund schlagen will, finde ich auch einen Stock“

Übrigens, wer glaubt er verliert Gewicht bei so einer Radtour, der irrt, Morgens: ein gutes Frühstück, Nachmittags: Kaffee und Kuchen. Abends: einige Bier und deftige Kost und nicht zu vergessen, die Muskel wachsen auch, nicht nur der Bauch.

Sehr guter Service
Hr. Schmidt nochmals vielen Dank für die gute Betreuung während der Reise. Wir werden sicher wieder bei Ihnen buchen.
mit freundlichen Fahrrad-Grüßen ihr
H. Preu aus Salzburg

PS: Hier finden Sie weitere Infos zum Altmühl-Radweg

Altmühlradtour

Ich möchte hier nicht die Reiseschönheiten und Besonderheiten aufzählen,
das ist in jeden Reiseführer bestens dargestellt.
Es sind die Kleinigkeiten die eine Reise meiner Meinung zum Erfolg oder
Misserfolg machen.
Start der Radreise: von wegen „kleine Steigungen“ auf die Frankenhöhe ,
13 % hier heißt es schieben oder Muskelkater, übrigens Muskelkater: wir
sind ihn nie losgeworden, Morgens beim Start glaubt man das Ende ist
nah, aber so nach ca. 15 Min läuft das Werkel wieder (oder man ist durch
die Gegend so abgelenkt, das man den Kater vergisst).

Die Altmühltalreise: von der Einteilung her sehr gut, besonders der 3.
Tag an dem man meistens einen kleinen Durchhänger hat,hier ist die Länge
von 58 bez.. 88 Km (wenn man sich noch stark für den Ausflug fühlt)
ideal. Leider ist das Wetter bei den letzten 2 Tagen schlecht gewesen,
starker Regen, Gewitter und Hagel. Hier sind die Grenzen der Ausrüstung
sichtbar geworden.

Noch etwas zur Ausrüstung, wir hatten 2 Tage schlechtes Wetter, Regen,
Abkühlung und Gegenwind!
Unser Kotflügel hinten war zu kurz, der Dreck spritzte bis zum Helm,
sieht nicht gut aus wenn man zum aufwärmen in ein Gasthaus geht…

Die Regenabdeckung der Fahrradtaschen vorher probieren, sie sind
meistens zu groß, vielleicht durch abkleben verkleinern, sonst Gefahr
das die Falten in die Speichen oder Ritzel kommen.
Die Lenkertasche mit Sichtfenster für die Karten usw. Sie sollte mit
einem „Klicksystem“ zur Befestigung am Rad ausgerüstet sein, (leichtes
mitnehmen und schwenken zum ablesen der Karten) Anschnallsysteme sind
gut für 2h Fahrt, sonst nicht. Bei unserer Regenfahrt drückte es das
Wasser in das Sichtfenster, die Landkarte wurde Matsch, die
schriftlichen Unterlagen (Tintendrucker) wurden unleserlich.
Die Tasche selbst sollte wasserdicht sein sonst ist der Inhalt : Geld,
Fahrkarten, Reiseunterlagen auch hinüber. Vielleicht gibt es
wasserdichte Überzüge? (wieder ein Teil mehr zum verstauen)

Die Regenjacken: Ich weis nicht ob eine „Gorotexjacke“ um 150 Euro
wirklich dicht ist, wir hatten preislich günstige und es ging nass
durch. Die Aussage von Mitreisenden zufolge ist alles Ansichtssache:
entweder ist man Nass von außen oder vom Schweiß innen, Nass ist Nass !!

Handschuhe: ein paar zum wechseln sollte wasserdicht sein, denn die
normalen Radhandschuhe saugen sich voll Wasser und die Hände kühlen
extrem aus .

Regenhose und Gamaschen sind auch wichtig, wir sahen einige mit blauen
u.roten Beinen (Sport soll ja gesund sein) oder wir sahen auch welche
mit Ponchos, super wenn der Wind von hinten kommt, aber wie im Leben, es
bläst meistens von vorne, dann viel Spaß.

Zusammengefasst: Wir als „Neulinge“ haben die Reise genossen, sogar der
Regen (ist aufregend) immer nur Sonnenschein ist auch öde, es gibt
natürlich, wenn man will, immer etwas zum kritisieren, Ein Sprichwort
sagt: „Wenn ich einen Hund schlagen will, finde ich auch einen Stock“

Übrigens, wer glaubt er verliert Gewicht bei so einer Radtour, der irrt,
Morgens: ein gutes Frühstück, Nachmittags: Kaffee und Kuchen. Abends:
einige Bier und deftige Kost und nicht zu vergessen, die Muskel wachsen
auch, nicht nur der Bauch.
Hr. Schmidt nochmals vielen Dank für die gute Betreuung während der
Reise. Wir werden sicher wieder bei Ihnen buchen.

mit freundlichen Fahrrad-Grüßen ihr
Hans Preu

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